Pfaffenhütchen

Gewöhnliches Pfaffenhütchen

Euonymus europaeus

Familie: Celastraceae

 

Merkmale

Das sommergrüne Pfaffenhütchen ist ein drei bis sechs Meter hoch wachsender Strauch, der oft vierkantige Zweige ausbildet. Charakteristisch sind die an der Rinde angelegten Korkleisten. Die lanzettförmigen Blätter dieses Strauches weisen eine leuchtend rötliche Herbstfärbung auf. Auffallend sind auch die vierlappigen Kapselfrüchte, welche im September oder Oktober reifen.

 

Lebensraum

Das Gewöhnliche Pfaffenhütchen kommt vor allem in Mitteleuropa vor, hat aber eine Ausdehnung bis nach Asien. Als typische Heckenpflanze wächst diese Pflanze vielfach an Waldrändern und Abhängen. Sie benötigt kalkhaltige, nährstoffreiche und salzarme Böden.

 

Allgemein

Diese Pflanze wird häufig zur Böschungsstabilisierung eingesetzt, da sie der Erosion entgegenwirkt. Als Ziergehölz findet sie eine breite Anwendung im Gartenbau, da sie über eine schöne Herbtsfärbung verfügt. Alle Pflanzenteile des Pfaffenhütchens sind giftig.