Heckenprojekt 2020 in Zusammenarbeit mit dem Amt für Raumplanung, Abteilung Natur und Landschaft

Seit der Jahrhundertwende wird auf der oberen Allmend/Rüti, auf dem Land der Bürgergemeinde, auf eine extensive Bewirtschaftung gesetzt. Das Zusammenspiel der verschiedenen extensiv bewirtschafteten Kulturen (Heumatten, Hochstamm-Obstbäume, Waldränder), der angrenzenden Kiesgrube und unserem Biotop, machen das Gebiet zu einem vielseitigen Lebensraum. Um diesen noch mehr aufzuwerten, planen wir mit der Pflanzung von zusätzlichen Hecken das Gebiet noch mehr zu strukturieren und Lebensräume für neue Tiere, zum Beispiel den Vogel des Jahres 2020, den Neuntöter, zu bieten. Die Hecken werden zusammen mit den Rückzugsstreifen (Altgrasstreifen auf den Heumatten) wichtige Vernetzungskorridore für viele Tiere bilden. Für die Umsetzung unseres Projektes sind wir auf die Unterstützung von verschiedenen Seiten angewiesen. Zum einen erlaubt uns die Bürgergemeinde die Realisation auf ihrem Land, zum andern unterstützen drei der Bewirtschafter (Landwirte) des Gebietes das Heckenprojekt und werden die Teilstücke auf ihrem jeweiligen Grundstück betreuen. Der NVVH beteiligt sich natürlich an der Pflege der Hecken. Bei der Planung des Projektes konnten wir auf die Mitarbeit des Amtes für Raumplanung, Abteilung Natur und Landschaft des Kantons Solothurn zählen. Der Kanton betreute in enger Zusammenarbeit mit unserem Präsidenten Peter Jäggi die Planung und Beratung der Landwirte – und er übernimmt die Kosten für das Pflanzgut!

Wir freuen uns über viele helfende Hände!


Samstag, 24.10.20 um 08:00 Uhr beim Waldhaus.
Der Arbeitstag dauert den ganzen Tag. Nach dem Mittagessen arbeiten wir so lange, bis alles erledigt ist. Selbstverständlich kann man auch nur am Morgen oder nur am Nachmittag zum Helfen kommen.

Znüni und Mittagessen werden vom Verein offeriert. 

Mitnehmen: Warme, wetterfeste Kleidung und gute Schuhe, Arbeitshandschuhe sind von Vorteil. Wer kann, bringt sein „Gartenschüfeli“ zum Pflanzen mit. Grosse Pflanzmaschinen zum Vorbohren, etc, sind vorhanden. Die groben Arbeiten werden vom Vorstand erledigt. Alle anderen setzen die total 888 Pflanzen ein!

Ps: Selbstverständlich werden wir uns an alle Vorschriften des BAGs betreffend Corona halten. Da wir draussen arbeiten und essen, werden wir die geforderten Abstände gut einhalten können. Wir bitten alle mitzuhelfen, vielen Dank!



Arbeitstag 04.07.20

Nachdem der letzte Einsatz gegen die Neophyten ein voller Erfolg war, gab es an diesem Samstagmorgen gar nicht mehr so viel zu tun. Trotzdem war natürlich genug Arbeit für alle anwesenden 12 Personen vorhanden. Zuerst wurde das ganze Gebiet nochmals nach Goldruten und Berufskraut durchsucht. Und tatsächlich waren einige wenige grössere Pflanzen noch zu finden, diese waren vor drei Wochen wohl übersehen worden. Meist waren es aber nur kleine Sprösslinge, die v.a. da aufkamen, wo nach dem letzten Einsatz noch Rhizome in der Erde verblieben waren. Die Arbeitsweisen an den beiden Arbeitstagen unterschieden sich folglich stark: Vom grossflächigen Zupfen ganzer Flächen hin zum Rosinen picken einzelner Halme.

Nach der Pause wurden dann auch noch andere Arbeiten erledigt, insbesondere wurde gemäht. Neben dem Waldlehrpfad und dem Platz vor dem Waldhaus mähten wir auch eine Fläche im Biotop selbst.

Nach den beiden Arbeitseinsätzen im Frühling/Sommer können wir nun mit gutem Gewissen sagen, dass in unserem ganzen Gebiet keine einzige Goldrute blühen wird.

Unser Verein verabschiedet sich jetzt in eine ausgedehnte Sommerpause, der nächste Anlass ist unsere Vereinsreise und findet am Sonntag, 13. September statt. Die Reise führt uns an das Hagneck-Delta am Bielersee. Nähere Infos folgen mit einer Einladung per Post.

Einen schönen Sommer mit tollen Naturbeobachtungen wünschen wir euch allen!

Arbeitstag 13.06.20

Am 13. Juni 2020 wurde vom Vorstand ein ausserordentlicher Arbeitstag einberufen, weil der geplante Morgen Mitte Mai aufgrund des Corona-Virus nicht durchgeführt werden konnte. Da sich die invasiven Neophyten aber trotz Lockdown weiter in unserem Biotop ausbreiten und es gut ist, wenn wir das Gebiet im Frühsommer zweimal bearbeiten, um möglichst alle Goldruten am Versamen zu hindern, wurde dieser ausserordentliche Arbeitstag eingelegt. Am 04. Juli findet dann der zweite Einsatz im Biotop statt.

Der Vorstand wurde sehr positiv überrascht, dem spontanen Aufruf waren viele Vereinsmitglieder gefolgt. Kurz nach 8 Uhr konnte unser Präsident Peter über 20 Personen begrüssen, die sich bald an die Arbeit im Biotop machten, um unser Problem mit den invasiven Neophyten wortwörtlich an den Wurzeln zu packen. Der Einsatz in den vergangenen Jahren trägt sichtlich Früchte, die Goldruten sind im oberen Bereich mittlerweile fast ganz zurückgedrängt worden, im Abhang und unteren Teil des Biotops gibt es aber nach wie vor grössere und dichtere Flächen. Dank der vielen Personen kamen wir verhältnismässig schnell voran und die Arbeit ging deutlich leichter von der Hand als auch schon. Auch das Wetter spielte mit, der Boden war feucht, was das Ausreissen der Goldruten und des Berufskrauts erleichtert, gleichzeitig blieb aber weiterer Regen aus und im Verlauf des Morgens kam dann gar die Sonne zum Vorschein. Nach einer ausgiebigen Znüni-Pause machten wir uns gestärkt nochmals an die Arbeit und schafften tatsächlich eine Premiere. Bereits am ersten Neophyten-Arbeitstag des Jahres konnten wir die gesamte Fläche komplett von Hand bearbeiten und sämtliche Neophyten auszupfen. Vielen Dank an alle, die zu diesem Erfolg beigetragen haben! Beim nächsten Arbeitstag in drei Wochen gilt es nun nur noch die nachgewachsenen und evtl. übersehenen Pflanzen auszureissen.

Es gibt aber noch weitere positive Nachrichten zu vermelden! Zum ersten Mal seit der aktuelle Vorstand die Arbeitstage leitet, konnte eine Orchidee in unserer Fläche festgestellt werden. Und dann gleich noch zwei verschiedene Exemplare. Einerseits das Fuchs‘ Geflecktes Knabenkraut und anderseits das Grosse Zweiblatt. Unsere Bemühungen, das obere Gebiet des Biotops möglichst offen zu gestalten, scheinen sich auszuzahlen. Das macht Freude! Weiter konnten auch noch einige spannende Insekten- und sonstige Tierarten konnten gesichtet werden, wie beispielsweise eine Raupe des Nachtpfauenauges oder zwei Exemplare des Gefleckten Schmalbocks (siehe Fotos).

Wir freuen uns über diesen schönen Arbeitsmorgen und hoffen, dass auch der Arbeitstag in drei Wochen ein voller Erfolg wird.

Arbeitstag 16.05.20

Aufgrund der aktuellen Corona-Massnahmen des Bundes war es uns nicht möglich, einen normalen Arbeitstag durchzuführen. Der Vorstand hat deshalb beschlossen den Arbeitstag für die Vereinsmitglieder abzusagen. Stattdessen traf sich nur der Vorstand und erledigte die wichtigsten Arbeiten selbst. Dabei ging es in erster Linie um das Ausmähen des Waldlehrpfads, sowie das Putzen der Schilder. Weiter wurde der Materialraum wieder einmal richtig gründlich aufgeräumt und Leergut entsorgt.

Anschliessend setze sich der Vorstand zu einer Sitzung zusammen. Es wurde beschlossen, den ausgefallenen Arbeitstag am 13.06.20 nachzuholen – falls die Massnahmen des Bundes dies bis dann erlauben. Die invasiven Neophyten im Biotop wachsen auch im Lockdown unbeirrt weiter, es wäre wichtig dass wir 1. zweimal im Gebiet arbeiten könnten und 2. möglichst viele Leute sind. Zu sechst Neophyten auszupfen, macht weder besonders Spass, noch kommt man richtig vorwärts.

Wir würden uns sehr freuen, wenn der ausserordentliche Arbeitstag am 13.06.20 stattfinden könnte und viele helfende Hände teilnehmen würden.

Winterexkursion 16.02.20

Auf dem Holzsteg

Für die diesjährige Winterexkursion des NVVH begaben sich 16 Vereinsmitglieder wortwörtlich auf den Holzweg. Mit dem Zug reisten wir nach Rapperswil an den Obersee, um die dort überwinternden Eiderenten, welche prominent auf der Einladung abgebildet waren, zu suchen. Unser Weg führte uns von Rapperswil aus über den Holzsteg zur Halbinsel Hurden, und anschliessend entlang des Naturschutzgebietes Frauenwinkel bis nach Pfäffikon an den Bahnhof.

Es war eine echte ornithologische Herausforderung, auf dem Holzsteg, welcher bei jeder Bewegung schwankte, Wasservögel mit Fernglas oder Spektiv zu beobachten. Besonders ein Paar Schellenten, welches sich sehr lange beobachten liess, veranlasste uns zu einer längeren Pause. Diese Art hat die Besonderheit, dass sie ihre Jungen in Baumhöhlen grosszieht. Sind die Jungen genug gross, werden sie von ihrer Mutter aus der Höhle gelockt und stürzen sich wagemutig in die Tiefe. Ist der Nachwuchs vollzählig unten angekommen, macht sich die ganze Familie auf den Weg zum nächsten Gewässer, das durchaus mehrere Kilometer entfernt sein kann. Nebst den Schellenten entdeckten wir weitere Entenarten wie Tafel-, Schnatter-, Stock-, Kolben- oder Reiherente. Während auf dem Wasser Hauben-, oder Zwergtaucher unsere Aufmerksamkeit auf sich zogen, flogen uns Lach- und Mittelmeermöwen um die Ohren. Auch häufige Vögel wie zum Beispiel den Kormoran schauten wir uns genauer an und waren ob seinem, im Sonnenlicht in allen Farben schillernden Federkleid, sehr beeindruckt. Beinahe am Ende des Holzstegs entdeckten wir dann endlich mehrere Eiderenten, welche direkt neben dem Holzsteg ihr Balzritual vollführten. Dabei legten die prächtig gefärbten Männchen ihren Kopf in den Nacken und gaben dabei ein gurgelndes Geräusch von sich. Gegenteilig zu den unübersehbaren Männchen sind die weiblichen Eiderenten, wie bei vielen Vogelarten, sehr unauffällig gefärbt. Dies aus dem einfachen Grund, damit sie beim Brutgeschäft möglichst unentdeckt bleiben. Die Daunen, mit denen die Eiderente ihr Nest auspolstert, werden aufgrund ihrer herausragend isolierender Eigenschaft vom Menschen gesammelt, um damit Duvets, Schlafsäcke oder Jacken zu befüllen. Nicht selten wurden in der Vergangenheit auch gleich die Eier aus den Nestern stibitzt, was bei den Eiderenten zu starken Bestandeseinbussen führte. In Hurden angekommen und endlich wieder mit festem Boden unter den Füsse, genossen wir unsere Mittagspause. Beglückt wurden wir dabei von einer Gruppe Kiebitze, welche in den kurzgrasigen Riedflächen des Frauenwinkels nach Nahrung suchten und vier grossen Brachvögeln, welche über unsere Köpfe hinwegflogen. Auf dem letzten Teil unserer Exkursion, welche wie ein Familienausflug anmutete, entdeckten wir dank Peters scharfen Augen in einer grasenden Gruppe Schnatterenten noch zwei Pfeifenten. Mit tollen Beobachtungen im Gepäck machten wir uns wieder auf den Heimweg ins Solothurnische.

Arbeitstag 18.01.20

Der Arbeitstag mitten im Winter eignet sich besonders gut, um Bäume und Sträucher zu schneiden und überall da kräftig auszuholzen, wo eine zu dichte und hohe Verbuschung unerwünscht ist. Seit Jahren pflegen wir die Hecke hinter dem Fussballplatz, die der Gemeinde Härkingen gehört. Gepflanzt wurde sie vor über 20 Jahren, einige der heutigen Vorstandsmitglieder waren damals als Kinder dabei, als die Gemeinde und die Primarschule die Hecke in einer gemeinsamen Aktion anlegten. Wie immer bei neu gepflanzten Hecken dauert es eine Weile, bis es nach etwas aussieht, irgendwann ist der kräftige Wuchs aber kaum noch zu stoppen. Die Hecke beim Sportplatz ist fast 100m lang und zwischen 10-20m breit, viel Arbeit also.

Da kam es gerade recht, dass der Auflauf an Vereinsmitgliedern hoch war – besonders für den Januararbeitstag. Insgesamt waren 15 Personen anwesend – darunter auch zwei Asylsuchende. Zwei davon machten sich sogleich daran, den Waldlehrpfad im Wald auszuholzen und zu mähen, während alle anderen bei der Sportplatz-Hecke blieben. Die beiden Peter holzten mit der Motorsäge die dichte Hecke kräftig aus, während die anderen das abgeschnittene Holz zu grossen Haufen auftürmten. Zusätzlich wurden mit einem Mäher die jährigen Sprösslinge heruntergeschnitten. Belohnt wurden wir von wundervollen Sonne-Nebel-Wetter, richtiggehend mystisch war die Stimmung zeitweise. Dank den vielen helfenden Händen kamen wir schnell voran und als um 9:30 Uhr die Pause eingeläutet wurde, war das Tagesziel beinahe schon erreicht. Zusammen spazierten wir zum Hauri-Hof, wo wir die berühmten Hauri-Brötchen verköstigten und uns mit einem Kaffee stärkten. Bald darauf ging es weiter und kurz nach 11 Uhr verklangen bereits die Motorsägen. Rund dreissig Minuten später waren auch die letzten Äste weggeräumt und mit Stolz betrachteten wir unser Werk. Vielen Dank allen die dabei waren!

Der nächste Vereinsanlass ist die Winterexkursion an der Zürichsee am So, 16.02.20. Eine schriftliche Einladung folgt per Mail.

Wasseramsel Film 28.11.19

Als das Restaurant Lamm Anfangs 2017 seine Toren schloss, ging damit auch unsere Vortragsreihe zu Ende. Zeitweise hatte der NVVH drei Vortragsabende im Jahr organisiert, später dann noch einer im November. Der letzte war 2016 und hiess „Wundervolles Costa Rica“. Jetzt genau drei Jahre später lud der NVVH die Öffentlichkeit also wieder einmal zu einer Präsentation ins Lamm ein, das anfangs Jahr unter neuem Pächter wiedereröffnet wurde.

Und das Publikum erschien zahlreich. Die 29 Personen führten dazu, dass es in der altgedienten Neuendörfer-Stube überraschend eng wurde. Besonders erfreulich war dabei, dass auch viele Interessierte von ausserhalb des Vereins kamen. Gastreferent war der Winterthurer Beat Schneider, der mit wahnsinniger Geduld und viel Ausdauer das Leben heimischer Wassertiere einfängt. Der Tierfilmer ist Experte für Eisvögel und arbeitet unter anderem für die Fachstelle Naturschutz in Zürich. In Härkingen zeigte er seinen Film „Die Wasseramsel – Sängerin und Taucherin“, der mit einfühlsamen Aufnahmen dem Publikum die anstrengende Aufzucht junger Wasseramseln näher brachte. Besonderes Highlight des Film waren die eindrücklichen Bilder der Unterwasserjagd des Vogel. Dank verschliessbaren Ohr- und Nasenöffnungen, einer halbtransparenten Nickhaut für die Augen, runden Flügeln, schweren Knochen und einer viel grösseren Bürzeldrüse im Vergleich mit anderen Singvögeln, ist die Wasseramsel perfekt an ausgiebige Tauchgänge angepasst. Sie kann sich sogar gehend auf dem Grund von Bächen bewegen und wagt sich selbst in tosende Bäche. Dabei jagt sie Insektenlarven, Krebstierchen und kleine Fische.

Im Anschluss an den Film beantwortete Beat Schneider Fragen aus dem Publikum und zeigte die eine oder andere kurze Filmsequenz, die es nicht in den Film geschafft hatte. In der Wirtschaft wurde der gelungene Anlass schliesslich bei einem kühlen Bier abgerundet.

Beobachtungstipp: Wer selbst gerne einmal Wasseramseln beobachten möchte, kann dies in unserer Region am einfachsten an der Dünnern machen. Gerade im Winter, wenn sich andere Vögel ruhig verhalten, ist an den Gewässern der abwechslungsreiche Gesang der Wasseramsel zu hören. Oft singt sie direkt am Wasser und kann dank der leuchtend weissen Brust einfach ausgemacht werden. Besonders dankbar ist es da natürlich, dass dank den laubfreien Bäumen die Sicht erleichtert wird.

 

 

Foto: © Michael Gerber, Birdlife Schweiz

Weitere Infos finden sich hier in der Medienmitteilung von Birdlife Schweiz, wo erklärt wird, warum die Wasseramsel zum Vogel des Jahres 2017 gewählt wurde.

Arbeitstag 19.10.19

Was war doch das für ein Scheisswetter graunasses Hudelwetter, das bereits beim Aufwachen kräftig an die Fenster trommelte. Dass sich bei diesen Bedingungen der eine oder andere gedanklich entschuldigend nochmals im Bett umdrehte, kann man niemandem verdenken… Dass aber trotzdem 15 Leute um 8 Uhr beim Waldhaus bereitstanden, war umso schöner. Darunter waren auch einige Spezialgäste, namentlich vier Helfer des Pastoralraums Gäu, sowie «unsere» drei Asylsuchende, mittlerweile fester Stamm an den Arbeitstagen. Der Wettergott erbarmte sich ihnen aber vorläufig nicht, bis zum Nussgipfel-Znüni waren alle zumindest stellenweise nass, Ausrüstung hin oder her. Nach der Pause ging es leider im gleichen Stil weiter. Trotzdem wurden beachtliche Arbeiten erledigt, neben klassischen Mäh- und Holzarbeiten im Biotop wurde auch das Dach von Moos und Unkraut befreit und der Boden des Horsts gesäubert. Gerade recht kam da Jonas’ dampfend heisse Kürbissuppe vom Feuer, die das Mittagessen einläutete und den (bei dieser Witterung mehr oder weniger) gemütlichen Teil einläutete. Allen Helferinnen und Helfer ein riesiger Dank für den grossen Einsatz trotz des schlechten Wetters. Als Belohnung liess sich dann am freien Nachmittag die Sonne doch noch blicken, die eine oder andere Regenhose trocknete damit immerhin etwas schneller…

Vereinsreise ans FiBL 22.09.19

Dieses Jahr führte uns die Vereinsreise ins Aargauische Frick an das FiBL (Forschungsinstitut für biologischen Landbau), wo unser Vorstandsmitglied Fabian Baumgartner seit letztem Sommer als Versuchsleiter im Obst- und Beerenbau tätig ist. Das FiBL wurde 1973 gegründet und ist heute eines der führenden Forschungs- und Informationszentren für biologischen Landbau mit fast 200 Mitarbeitenden. Höchste Zeit also für einen Besuch des NVVH.

Das Wetter hätte an diesem goldenen September-Sonntag nicht besser sein können, als uns Fabian nach einer Zugfahrt über Brugg am Bahnhof Frick begrüsste. Sicher auch deswegen fiel der Aufmarsch an NVVH-Mitgliedern so beeindruckend aus. Neben 26 erwachsenen Personen waren auch 6 Klein(st)kinder an der Exkursion dabei. Die Weindegustation, die im Anschluss an die Besichtigung des FiBLs lockte, dürfte aber ebenfalls ihren Teil zum grossen Publikumsinteresse beigetragen haben – eine abschreckende Wirkung kann man ihr auf jeden Fall schlecht unterstellen. Nach einem Spaziergang aus dem Dorf heraus, durchquerten wir Rebberge und erste Anbauflächen des FiBLs. Die verschiedenen Rebsorten und deren unterschiedliche Geschmäcker beeindruckten die Gruppe bereits vor der eigentlichen Führung von Fabian, es wurde eifrig verkostet, gefragt und diskutiert. Im FiBL angekommen, deponierten wir unsere Rucksäcke beim Weinkeller und legten eine Toilettenpause ein, die bei 32 Teilnehmenden und einer Toilette etwas länger dauerte als geplant. Danach führte uns Fabian durch die Obstbauanlagen und erklärte fachmännisch, welche Art von Untersuchungen und Versuchen in den jeweiligen Flächen betrieben wird. Dass etwa bei Kirschbäumen der Regen zu einem massiv erhöhten Risiko für Krankheiten führt und dass – wenn man schädliche Pestizide reduzieren will/muss (es geht schliesslich um biologischen Landbau) – es also am effektivsten und ökologischsten ist, den Regen mittels Planen abzuleiten, damit die Bäume in der heiklen Zeit zwischen Blüte und Ernte nicht dem Wetter ausgesetzt sind. Nach den Kirschbäumen schauten wir uns die Aprikosen an, die sofort durch eine völlig andere Schnittform und Gesamterscheinung auffielen. Warum die Aprikosenbäume in einem 45 Grad Winkel gezogen werden und weshalb die Hanglage dem positiven Ertrag ebenso entgegenkommt, erfuhren die Teilnehmenden genauso, wie die Antwort auf die Frage, wieso wir nächstes Jahr mit einem kleineren Ertrag an Erdbeeren vom FiBL rechnen müssen. Weiter ging es durch Gewächshäuser und neue Versuchsfelder zu den Äpfeln. Die beachtliche Gruppengrösse und die vielen interessierten Fragen aus den Reihen der Vereinsmitglieder liessen die Führung etwas länger als geplant werden, ohne dass sie jemals langweilig geworden wäre. Trotzdem freuten sich alle auf den Apéro, als wir kurz nach 13 Uhr zurück in der Trotte angekommen waren. Neben dem kulinarischen Teil des Apéros, begann nun auch die versprochene Degustation der verschiedenen Weine, die am FiBL gekeltert werden. Es ging vom Le blancs zum Rosé, dann zum Fricker Kerner, weiter mit Chardonnay, Sauvignon Soyhières und Riesling Sylvaner und schliesslich zu den verschiedenen Rotweinen. Unter dem Schatten des Rebendachs vor der Trotte genossen wir das wunderbare Wetter und das gemütliche Beisammensein im Verein, bevor wir uns schliesslich auf den Weg zum Postauto nach Aarau machten.

Vielen Dank Fabian für die kompetente und spannende Führung! Der nächste Vereinsanlass wird in einem Monat am 19.10.19 sein. Es steht bereits wieder der letzte Arbeitstag des Kalenderjahres an, bei dem wir traditionell ein ausgiebiges Mittagessen auftischen und wir je nach Lust, Laune und Arbeit am Nachmittag nochmals anpacken. Treffpunkt ist um 8:00 Uhr beim Horst.

Crex Crex vom NVVH gewinnen Birdrace 2019

Das Birdrace ist ein jährlich von BirdLife Schweiz organisierter Anlass, bei dem 3er- oder 4er-Teams 24 Stunden Zeit haben, um möglichst viele Vogelarten zu sehen. Sie können sich dabei auf freiwählbaren Routen mit ÖV oder per Muskelkraft durch die ganze Schweiz (und das Österreicher Rheindelta) bewegen. Die Teams suchen Sponsoren, die für jede gesehene Vogelart einen bestimmten Betrag spenden, der Erlös kommt jährlich einem anderen Naturschutzprojekt zu Gute. Dieses Jahr nahmen 38 Teams aus der ganzen Schweiz am Birdrace teil, die einen neuen Spendenrekord von fast CHF 100’000.- (!) für die Kiebitzförderung in der Schweiz zusammentrugen.

Das Team Crex Crex (normalerweise mit Lucas Lombardo, Lukas Leuenberger, Patrik Wyss und Peter Jäggi) bestehend aus drei Vorstandsmitgliedern und einem Vereinsmitglied des NVVH nimmt seit 17 Jahren am Birdrace teil und konnte den Anlass 2016 mit 135 gesehenen Arten gewinnen. Seit vielen Jahren nimmt neben den Crexlern aber meist noch ein weiteres Team aus Härkingen am Vogelevent teil (Helena, Victoria und Jermias Jäggi oder auch Jonas von Burg haben alle schon etliche Male mitgemacht). In diesem Jahr war Jonas von Burg (Beisitzer im Vorstand des NVVH) mit dem Team «Da gibt’s noch ein Nicht-FOK’ler!» unterwegs und beobachtete 75 Arten. Unterstützt werden die Härkinger Teams jeweils sehr grosszügig von der Härkinger Bürgermeinde, die für jedes Team CHF 5.- pro gesehene Vogelart spenden. Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle an die Bürgergemeinde, die mit ihrer Spende unseren Einsatz in einen zählbaren Ertrag für die Natur ummünzen.

Nachfolgend ist ein ausführlicher Bericht über das Birdrace 2019 des Teams Crex Crex zu finden, die den Anlass in diesem Jahr mit 133 gesehenen Arten zum zweiten Mal gewinnen konnten. Dabei traten sie in leicht veränderter Formation an, für Patrik Wyss rückte Matthias von Arx (Kassier des NVVH) ins Team.

 

Birdracebericht Crex Crex 2019

Das Birdrace begann alles andere als vielversprechend. Als wir nach einer einstündigen Postautofahrt auf dem Gurnigel ankamen, hatte sich das Wetter draussen im Minutentakt verschlechtert. Um 16:30 Uhr auf dem Berg angekommen, begrüsste uns dicker Nebel, Regen und Wind. Das traditionelle Bier auf der Wasserscheide verkam so eher zu einer Pflichtaufgabe und wir machten uns bald auf ins Berghaus, wo wir unser Zimmer bezogen, die nassen Hosen durch trockene ersetzten und es uns in der Beiz gemütlich machten. Nach einem Teller Älpermaccaroni überwanden wir uns, das Race standesgemäss draussen zu beginnen, obwohl das Wetter kein bisschen besser geworden war. Auf die lange Route zum Sperlingskauz verzichteten wir aber, stattdessen horchten wir dem Waldkauz unweit des Berghauses. Um 21:00 Uhr begann das Rennen mit kräftigem Schulterklopfen und einem hochprozentigen Glücksbringer aus dem schottischen Highland, der damit einerseits bestens zum Wetter passte und uns anderseits die Brust von innen wärmte. Nach einer Stunde gaben wir auf und legten uns frühzeitig in die Federn.

Als der Wecker läutete, war es noch stockdunkel draussen, doch ein erster Blick aus dem Fenster zeigte, dass sich unsere schlimmen Befürchtungen betreffend Wetter nicht bewahrheiteten. Hätte sich die Situation nicht aufgebessert, wären wir wohl direkt ins Tal gefahren, so aber stand einem Morgen auf dem Berg nichts im Weg. Nach einem eiligen Frühstück horchten wir draussen doch noch einem Waldkauz, Kreuz Nummer eins war damit gemacht. Weiter ging es auf den Velos zur Wasserscheide und von dort zu Fuss Richtung Leiternpass. Wir waren später dran als in anderen Jahren, vielleicht zu spät für das Alpenschneehuhn, jedenfalls hörten wir es nicht und auch sonst liessen uns Arten vergangener Jahre (Mauerläufer, Steinrötel, Zitronenzeisig) im Stich. Während des Fussmarschs zurück merkten wir bald, dass kein Kleinvogelzug stattfand. Wimmelten in den letzten Jahren die Bäume teilweise nur so von Kleinvögeln, gähnte in diesem Jahr aus jedem Busch und von jedem Pfosten die grosse Leere. Auch der Himmel blieb mehrheitlich vogelfrei, es zogen weder Schwalben noch Stelzen oder Finken. Fürs Birdrace ist das nicht so schlimm, viele der Kleinvogelarten, die auf dem Zug sind, kann man auch zu einem späteren Zeitpunkt noch sehen. Trotzdem waren wir weit von der Euphorie vergangener Jahre entfernt. Als letzten Ort besuchten wir unseren Haselhuhnplatz, an dem wir zwar eine Haselhuhnfeder fanden, nicht aber ein Haselhuhn. Irgendwie passend zum Morgen.. Aber insgesamt war die Ausbeute um 9:30 Uhr, als wir auf den Velos ins Tal ratterten, gar nicht schlecht, notiert waren bereits einige wichtige Arten, beispielsweise Alpendohle, Alpenbraunelle, Heckenbraunelle, Birkhuhn, Birkenzeisig, Bergpieper, Gimpel, Fichtenkreuzschnabel, Schwarzspecht, Waldbaumläufer, Weidenmeise, Wanderfalke.

Die Fahrt ins Tal kann an sonnigen Tagen besonders für Greifvögel spannend sein, doch mit der Nebeldecke ober uns, würde der Zug an diesem Tag später – oder gar nicht mehr – einsetzen. Trotzdem gelang es uns, einen tiefziehenden Wespenbussard zu notieren, eine Art, die wir später nicht mehr sehen sollten. In Blumenstein an der Gürbe hakten wir Bergstelze und Wasseramsel ab und später auf der Velofahrt viele häufige Siedlungsarten, die man am Birdrace aber alle zuerst gesehen haben muss. Schliesslich kamen wir in der Thuner Allmend an und langsam aber sicher nahm das Birdrace Fahrt auf. Obwohl wir in anderen Jahren auch hier mehr Kleinvögel hatten (beispielsweise beobachteten wir dieses Jahr einen einzigen Trauerschnäpper, während die Art in anderen Jahren beinahe von den Büschen tropfte), war die Ausbeute betreffend Artenvielfalt richtig gut. Besonders erwähnenswert sind die Beobachtungen von Brachpieper, Wachtel und Nachtigall, aber auch Feldlerche, Klapper- und Dorngrasmücke, Braun- und Schwarzkehlchen, Steinschmätzer, Neuntöter, Girlitz, Goldammer und Dohle sind nicht in jedem Jahr eine Selbstverständlichkeit. Abgerundet wurde der Besuch der Thuner Allmend von einem Mittelmeermöwentrupp unter dem sich zwei Schwarzkopfmöwen versteckt hielten, sowie einem Sandregenpfeifer, der sich auf dem gleichen Feld aufhielt. Auf den Drahteseln ging es nun in zügiger Fahrt Richtung Bahnhof Thun, wo wir in der kurzen Aufenthaltszeit einen Habicht über den Hügeln kreisen sahen.

Die Zugfahrt nach Bern liess endlich einen Happen Essen zu, sowie eine erste Konsultierung der Artenliste. Mit 87 Arten im Gepäck waren wir plötzlich erstaunlich gut im Rennen und die Zuversicht packte uns umgehend. Zumal wir in Bern für einmal nicht auf die Grosse Schanze rennen mussten, da wir statt 15min Aufenthalt 30min hatten, weil uns eine Routenänderung bevorstand und wir einen anderen Zug als gewohnt nahmen. Die Pause auf der Schanze tat zuerst gut und mit der Felsenschwalbe hatten wir auch schnell eine der beiden Zielarten gesehen. Doch je näher die Abfahrt kam, desto hektischer wurde es unverhofft doch noch. Der so sicher geglaubte Alpensegler wollte sich nicht blicken lassen und wir wiederum wollten dies nicht wahrhaben. Kurz vor Aufbruch konnten wir doch noch ein Individuum über der Aare kreisen sehen, doch es verschwand, bevor es drei von uns sahen. In buchstäblich letzter Minute flog der Segler nochmals hinter einer Baumgruppe hervor und wir sputeten sofort Richtung Bahnhof, wo wir gerade noch so den Zug nach Ins erwischten.

In Ins angekommen, ging es für einmal nicht aufs Velo sondern mit der Schmalspurbahn weiter nach Hagneck. Nur 15 Minuten später düsten wir auf den Fahrrädern runter ins Delta, dem im Moment vielleicht besten Limikolenplatz der Schweiz. Es war unser erster Besuch im Hagneckdelta während eines Birdraces; die grossen Zahlen an Limikolenarten, die in den letzten Tagen gemeldet waren, machten einen Abstecher aber unentbehrlich. Und tatsächlich liess der einstündige Besuch des Bielersees unsere Artenliste regelrecht explodieren. Begrüsst von einem Fischadler und einem Gartenbaumläufer, notierten wir kurz darauf elf (!) Limikolenarten, darunter Leckerbissen wie Knutt, Temminkstrandläufer oder Dunkler Wasserläufer. Zurück im Zug war uns langsam aber sicher klar, dass vielleicht sogar unser Rekord (135 Arten) fallen könnte, wenn es im Seeland und Fanel nun ähnlich rasant weiterging. Der Abstecher in die Krümmi bei Kerzers strichen wir für den Besuch des Hagneckdeltas von der Route, weshalb wir direkt nach Ins fuhren. Dort harzte es dann aber spürbar mit neuen Arten. Zwar notierten wir auf dem Weg zum Gemshoger am Neuenburgersee Schleiereule und Gartengrasmücke, doch andere Zielarten (Turteltaube, Grauammer, Grünspecht, Kernbeisser, Schwanzmeise) wollten sich nicht zeigen und kosteten schlussendlich nichts als Zeit. Auf dem Gemshoger mit Blick auf den See fassten wir dann neuen Mut. Mit Alpen- und Zwergstrandläufer sahen wir zwei Limiarten, die unsere sonst schon pralle Watvogel-Liste ideal ergänzten. Der sitzende Habicht freute uns weniger, die schöne Beobachtung in Thun wurde dadurch etwas geschmälert, weil er hier allen Teams vor der Nase sass. Über den Neuenburgersee zog nun eine kräftige Brise und uns wurde bald klar, dass es so mit einigen Arten schwierig werden würde, beispielsweise der Bartmeise, mit Rohrsängern oder der Zwergdommel. Kaum hatten wir den Gemshoger verlassen piepste aber über uns in einem Baum doch noch ein Schwarm Schwanzmeisen, der Schlussspurt war nun eingeläutet.

Durch den Chablaiswald marschierten wir darauf strammen Schrittes Richtung Broyedamm, wo wir standesgemäss das Birdrace beenden. Etliche Teams standen bereits auf der windigen Mole, als wir schliesslich draussen ankamen. Es gesellten sich viele budgetierte Kreuze auf unsere Liste, für einige mussten wir allerdings mehr kämpfen, als uns lieb war. Wir notierten Regenbrachvogel, Steinwälzer, Spiess-, Löffel-, Kolben- und Reiherente. Überraschenderweise gelang uns auch noch die Sichtung eines Schilfrohrsängers, der sich trotz des starken Windes kurz in den Gräsern am Wasserrand zeigte. Ob es auch am Wind oder den vielen Teams lag, weshalb sich das Blaukehlchen in der einsetzenden Dämmerung nicht am gewohnten Platz zeigte, darüber kann nur spekuliert werden, auf jeden Fall fehlte bis zum Schluss sein Name auf der Liste. Als die Dämmerung keine Sichtbeobachtungen mehr zuliess, horchten wir im Hide einem Nachtreiher, der krächzend durch die Nacht flog. Er war damit das letzte Kreuz, das wir notieren konnten. Kurz vor 21:00 Uhr hörten wir nochmals einen Waldkauz, das Race endete damit genau wie es begonnen hatte.
Höchst erfreut stellten wir kurz darauf fest, dass wir mit 133 Arten unser zweitbestes Resultat eingefahren hatten. Was für ein toller Tag! Besonders die 16 Limikolenarten und eine gute Thuner Allmend machten am Schluss die Glanzleistung möglich. Als wir vorne im La Sauge ankamen, war die Überraschung gross als die Favoriten und Seriensieger der letzten Jahre «Leica – Birders without Borders» ebenfalls 133 Arten auf der Liste hatten. Ein geteilter Sieg, das macht doppelt Spass! Herzliche Gratulation an die Berner Giele, mit euch auf dem obersten Treppchen zu stehen, ist eine grosse Ehre. Zusammen mit weiteren Teams stiessen wir auf den Sieg an und erzählten uns gegenseitig von Highlights, Missgeschicken während des Rennens in diesem Jahr und Vorsätzen und Plänen für nächstes Jahr. Held des Tages war natürlich Matthias, der bei seiner ersten Birdrace-Teilnahme sogleich Sieger wurde. Schön warst du dabei, Mätthu!

Abschliessend möchten wir BirdLife Schweiz für die Organisation und all unseren Sponsoren für die finanzielle Unterstützung des Kiebitzes in der Schweiz danken. Der Kiebitz war übrigens eine der wenigen möglichen Limikolenarten, die wir nicht sahen, eine Förderung kann also nicht verkehrt sein… Natürlich ist der gesammelte Ertrag ist ein Riesenerfolg! Wir erinnern uns noch gut, als es ein Jahr mit gerade mal 12 teilnehmenden Teams gab. So viele waren es heuer wohl alleine auf dem Faneldamm am Samstagabend. Schön, ist das Birdrace zu einem nationalen Vogel-Grossanlass verkommen, so viele Leute zu sehen, die für eine gute Sache ein Wochenende lang durch die Schweiz jagen, macht grosse Freude! Wir freuen uns auf jeden Fall schon jetzt auf nächstes Jahr, wenn es heisst: Birdrace 2020!

Lukas Leuenberger